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Weniger ist mehr

 

 (Entwicklung Sator Design+Engineering) Als Stadtfahrzeug mit vorhandenen kostengünstigen Technologien realisierbar.

smart-elf-smartsein-640.jpgELFs sind Elektroautos leichter Bauart, aber immer vierrädrig und hinsichtlich Leistung und Komfort mit "normalen" Autos  zwar nicht gleichwertig aber doch vergleichbar.  Die andere Kategorie von leichten Elektrofahrzeugen, die LEMs, deren bekannteste Vertreter das TWIKE und das City-El sind, ist noch kleiner und leichter und noch sparsamer im Energieverbrauch. Die LEMs sind dreirädrig und aerodynamisch durchgestylt. Sie sind technisch innovativ und fallen im Strassenverkehr auf.  Durch ihre Auffälligkeit sind sie ein starkes Statement für Elektrofahrzeuge. Die meisten Benutzer herkömmlicher Autos tun sich aber schwer bei der Vorstellung, dass sie auf ein so ungewöhnliches Fahrzeug umsteigen müssen,  wenn sie in Zukunft umweltfreudlich unterwegs sein wollen.

ELFs tun sich hier leichter. Hauptzweck der ELF-Konzeption ist, zu zeigen, dass Elektroautos im Alltagsbetrieb auch mit den heute schon verfügbaren Technologien funktionieren, dass sie billig und mit einfachem Aufwand hergestellt werden können und dass man damit sein Bedürfnis nach individueller Mobilität umweltschonend befriedigen kann. Und Spass machen sollen diese Fahrzeuge auch, sonst wird sie wohl niemand haben wollen.

Ego mit Stecker-240.pngElFs  können leistungsmässig im Stadtverkehr voll mithalten und sind auf Landstrassen kein rollendes Verkehrshindernis.

* Höchstgeschwindigkeit  70...80 km/h

* Reichweite pro Ladung 100...150 km

* Tagesleistung von 300 km ist mögich (Erfahrungsbericht >)

* Batteriekosten   ~ 3.000 €

* Batterielebensdauer über 50.000 km

* Energiekosten   ~ 1,50 € für 100 km

 

elf prototyp-33-400.jpgElfs habe ich gebaut auf der Basis von AIXAM Mac Kabrios, Microcar MC1 Family und MEGA Microtrucks

Der Elektro-Smart ist Konzept geblieben. Der Antrieb (Motor und Steuerelektronik) hätte von den erprobten Elf-Fahrzeugen übernommen werden können. Lediglich die Batteriekapazität wäre vergrössert worden (von 48V-180 Ah auf 72V-200Ah) um die gleichen Fahrleistungen zu erreichen, wie sie die leichteren ELF-Fahrzeuge haben. Als erster Schritt war der Bau eines Prototyps geplant, mit dem sich die Leistung (~70 km/h Höchst-geschwindigkeit und 100-120 km Reichweite) demonstrieren lässt.

Ich habe gehofft, dieses Projekt in Kooperation mit LAUDA-MOTION  verwirklichen zu können. Die Kosten für einen Elektro-Smart auf Basis gebrauchter Fahrzeuge die als Werbeträger die Grenze ihrer ersten wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht haben, hätten unter 12.000€ liegen können. Leider ist aus diesem schönen Plan nichts geworden. Die gebrauchten Werbesmarts gehören einer Leasingfirma, die sie offfensichtlich jederzeit mit gutem Gewinn  weiter verkaufen kann, an einem Umbau auf Elektroantrieb besteht kein Interesse - vorläufig.

einstein-avatar-120x65.jpgVielleicht sollte sich MMC für dieses einfache Elektro-Smartkonzept erwärmen und einen E-Smart als reines Stadtfahrzeug zu einem realistischen Preis von 14-15.000€ auf den Markt bringen. Entwicklungskosten fallen keine mehr an. Der Motor/Getriebesatz und die Steuerung sind serienreif. Den Prototyp für MMC baue ich wenn nötig, auch ohne Auftrag, per Gratia di Dio. Damit sich endlich was bewegt. Auf eine Antwort von MMC warte ich geduldig.

Die von Zytek in England für MMC (Daimler-Chrysler) gebauten Fahrzeugen kosten mindestens doppelt so viel in der Herstellung. Diese E-Smart werden in London an 100 ausgewählte Kunden für 585 € pro Monat verleast. Die Londoner können sich allerdings damit 200 € "Congestion Charge" im Monat, für die verkehrsbeschränkte Londoner Innenstadt, ersparen und damit können die hohem Leasingkosten teilweise kompensiert werden.

Posted on Nov 28, 2006 at 06:31 by Registered CommenterWolf | Comments6 Comments | References1 Reference

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Reader Comments (6)

Hi Wolf,

Will you share your experience with amateur builders like me, or do you just prototypes for the industry?

Axel
02-27-2007 | Unregistered CommenterAxel
Thank you for asking. Ofcourse I will help you in your project, but I do not support amateurish enthusiasm neglecting all safety issues and reason.

My contacts to the industry are good, but not free of worries. Aixam for instance paid for the MEGA Prototype and gave me a test vehicle for free, but when they went into production with the electric MEGA, they did not follow my concept, but used other batteries and components to save money and the result was not really successfull.
02-27-2007 | Registered CommenterWolf
There is only the MEGA minitruck on the market in an electric version, why does AIXAM or Microcar not offer electric versions of their other cars?

Axel
02-27-2007 | Unregistered CommenterAxel
I don`t know. Ask them yourself: http://tinyurl.com/2ob8vs http://tinyurl.com/3b7ppy

More than ten years ago Microcar has made the "Lyra" http://tinyurl.com/2teyh9 many are still on the road and loved by their users. I have also one. They could easily revive this car with new batteries.
02-27-2007 | Registered CommenterWolf

sehr geehrter Herr Sator,

einerseits interessiert mich der "geländetaugliche" Prototyp, andererseits erwäge ich eines meiner beiden 2-Rad Fahrzeuge auf E-Betrieb um zu stellen und frage Sie daher, ob Sie en detail Elektromotoren und Steuergeräte verkaufen und bei Umbauplanung und (abhängig vom Preis) auch direkt beim Umbau behilflich wären

mit bestem Dank und freundlichem gruss

e.l.j.rinnerbauer

12-15-2008 | Unregistered Commentere.l.j.rinnerbauer

Lieber Herr Sator,

schön, daß es Sie mit Ihrem Enthusiasmus gibt!
Einige Jahre fahre ich schon Kewet, denke aber, daß dieses Auto nicht mehr zeitgemäß ist (Gewicht, Sicherheit).
Da ich jetzt auch mein Langstrecken-Altauto (Mercedes 190 E, 450.000 km) abmelden will, stelle ich mir folgendes vor:
E-Auto auf Großserienbasis (wg. Ersatzteilen), z. B. Smart,
abspecken auf möglichst geringes Gewicht,
E-Umbau,
zusätzlich Extender für längere Strecken, diesen aber in Kofferform zuladbar, damit man auf kurzen Strecken nicht wieder so viel Gewicht hat.

Was halten Sie von diesen Komponenten:
Etec/Mars Brushless Disk-Drehstrom max.100A/48V = 11 Kilogramm
Steuerung Sevcon Millipak 48VDC (max.200A) passend für den Etec-Motor = 4 Kilogramm
200AH 48Volt Lithium Ionen LCP v.Thundersky

Oder haben Sie möglicherweise ein besseres Konzept vor Augen?

Ich würde mich sehr über Ihre Antwort freuen, als Elektrofahrer ist man ja nicht täglich mit Gleichgesinnten in Kontakt . . .

Herzlichen Gruß aus München

Christian Jüttendonk
Tel 0049 89 26 01 82 82

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